Rezension auf "Wurstwissen für jedermann": http://www.wurstakademie.com/das-currywurst-wurst-buch-alles-was-man-wissen-muss-marc-reisner/
8. August 2009

"Die Currywurst ist der beliebteste Snack Deutschlands. Doch in den Bibliotheken findet sich kaum nahrhafte Literatur zur schnellen Speise Nr.1. Dabei gibt es über die Currywurst eine ganze Menge zu berichten - Erstaunliches, Lehrreiches, Witziges. Erfahren Sie mehr über die Historie, lesen Sie, was Promis sagen, probieren Sie Rezepte, lassen Sie sich über die Wirkung von Curry und Ketchup informieren und von Imbissgeschichten unterhalten.” So steht es am Buch-Cover. Das hat mich neugierig gemacht und natürlich musste ich mir gleich ein druckfrisches Exemplar besorgen, um zu sehen, ob es das hält, was es verspricht.

Und das tut es! Es ist kurzweilig zu lesen, informativ und amüsant!"

 

Text zum Currywurst Museum Berlin und zu "Currywurst - Alles, was man wissen muss" in der Münchner Abendzeitung online  (www.abendzeitung.de/reise/125304) von Sibylle von Kamptz:

(...)

"Die Currywurst und die Kunst

Wer seine eigene Soße kreieren möchte, der sollte bedenken, dass sie warm serviert werden muss - optimal sind 25 Grad. Diesen Tipp gibt Marc Reisner, dessen Buch "Currywurst - alles, was man wissen muss" pünktlich zum 60. Geburtstag des traditionellen Arbeiteressens erschienen ist. Von Geschichte bis Sport, von Rezepten bis zu Gesundheit spannt sich der überraschend vielfältige Themenkreis. Die Currywurst hat sogar Eingang in die Kunst gefunden: Vorbild für die kernige "Currywurst"-Hommage von Herbert Grönemeyer war wohl der Bochumer Imbiss der Fleischerei Dönninghaus - das Geschäft existiert heute noch. Die Novelle von Uwe Timm "Die Entstehung der Currywurst" wurde erfolgreich verfilmt - auch wenn seine Hauptfigur Lena Brücker rein fiktiv war. Damit bezieht Reisner auch klar Stellung im Streit zwischen Berlin und Hamburg um die Bezeichnung "Currywurst-Hauptstadt der Welt".

Auf nach Berlin zur Currywurst-Hauptstadt

Wer also zur wahren Wiege der Wurst pilgern möchte, der muss nach Berlin. Als offizieller Geburtstag gilt der 4. September 1949, an dem Herta Heuwer an ihrer Imbissbude in Berlin-Wilmersdorf erstmals eine Currywurst servierte. In der Kantstraße erinnert sogar eine Ehrenplakette an sie - die ebenso ein touristisches Ziel in Berlin ist wie die Imbissbuden Konnopke, Curry 36 oder Ku'Damm 195. Dort nähern sich nicht nur ausländische Besucher diesem typisch deutschen Gericht an. Denn der Autor hat bei seinen Recherchen Nachholbedarf im eigenen Land festgestellt: "Die norddeutsche Spezialität hat es nicht nachhaltig über den sagenhaften Weißwurst-Äquator hinweg in den Süden geschafft. Frankfurt bietet noch ordentliche Qualität, in Nürnberg jedoch kommt die Currywurst schon nicht mehr gegen die lokalen Rostbratwürstchen an."

 

 

Rezension auf News.de, 17.8.2009:

"Currywurst-Kult

Die scharfe Sünde

Wer Currywurst einmal gegessen hat, kommt nicht mehr davon weg. Behaupten jedenfalls Liebhaber des Pappschalen-Snacks. Der Genuss bleibt jedoch nicht ohne Folgen für die Figur. Egal, sagt Currywurst-Fan Marc Reisner, ab und zu darf man ruhig mal zubeißen."

Weiter geht es auf: http://www.news.de/gesundheit/5127/die-scharfe-suende/1/

 

 

Rezension in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide, 18.8.2009:

"Wat schönret jibt es nich"

Marc Reisner hat ein Buch über das kulinarische Kulturgut Currywurst geschrieben

Die Familie Reisner in Oerzen hat in den vergangenen Monaten zeitweise recht einseitige Kost genossen. Denn Vater Marc beschloss, ein Buch über die Currywurst zu schreiben. Nicht irgendeins, sondern das definitive. Und dazu musste ziemlich viel probiert werden, das verlangte die Recherche, damit das Buch seinem Titel gerecht wurde: "Currywurst. Alles, was man wissen muss". Muss man das? Nein! Aber wenn man es wissen will, dann steht hier alles drin. Reisner hat ganze Arbeit geleistet.

Der 46-jährige Vater von drei Kindern ist eigentlich Diplom-Kaufmann, studierte an der Universität der Bundeswehr und wechselte dann in den Journalismus, wo es ihn vornehmlich in den Wirtschaftsbereich zog. Als Blattmacher und stellvertretender Chefredakteur stellt sich der zwischen Zürich und Lüneburg pendelnde Reisner im Internet vor. In Lüneburg und Birmingham betreibt er außerdem mit seiner Frau das "Salzstädter Textkontor". Reisner ist also ein agiler Mann. Dass er die Currywurst neben Businesskontakten, Geschäftsidee und einem Luxus-Sportwagen zu seinem Hobby erklärt, liegt wohl auch daran, dass er aus Berlin stammt.

Dort soll die Currywurst ja herstammen, falls nicht die Hamburg-Fraktion mit ihrer Theorie Recht haben sollte und der scharfsüße Soßenmix auf der Wurst nicht doch von der Elbe statt von der Spree stammt. Reisner rückt natürlich auch diesem gern diskutierten Thema in seinem Buch gründlich auf die Pelle. Sein Herz schlägt dabei eindeutig für den Osten.

Alle Fragen um das wohl berühmteste deutsche Gericht werden in dem Buch beantwortet, die vermutlich besten Imbisse in Berlin sind ebenso benannt wie exotische Gerichte rund um die Wurst. Das Kulinarische wird zudem mit dem Kulturellen bereichert, natürlich mit Grönemeyer: "Kommste vonne Schicht / Wat schönret gibt et nich / Als wie Currywurst". Aber auch ein scharfer Kritiker der Kalorienbombe kommt zu Wort. Groß-Gourmet Wolfram Siebeck beschreibt seinen Versuch, eine Currywurst zu essen, und stellt fest, "dass da etwas in meinen Magen geraten war, was dort nicht hingehört, aber leider noch lange bleiben würde".

Reisners "Currywurst", in schmackhafte Kapitel geschnitten, ist erschienen bei "Books on Demand" und kostet 19,90 Euro.

 

 

Anekdoten und neue Wahrheiten rund um die Currywurst - Lieblingssnack der Deutschen feiert 60.

Pregas - Presse und Gastronomie, Beigesteuert von Joerg Mueller, 21. August 2009

800 Millionen Currywürste gehen Jahr für Jahr über die Tresen deutscher Imbissbuden, 70 Millionen sollen es allein in Berlin sein. Und am 4. September 1949, so wird immer wieder kolportiert und so steht es auch auf einer offiziellen Gedenktafel in Berlin-Wilmersdorf, hat die Imbissbetreiberin Herta Heuwer gewissermaßen die Urmutter aller Currysoßen zusammengemixt.
Diese Geschichte wird nun korrigiert. Der 4. September könne nicht das Datum dieses kulinarischen Urknalls gewesen sein, an dem die Lieblingsspeise der Bundesbürger das trübe Licht eines verregneten Spätsommerabends erblickt habe. Das zumindest behauptet der gebürtige Berliner und Journalist Marc Reisner. Den Beleg für seine These liefert er im eben erschienenen Buch "Currywurst – Alles, was man wissen muss" – und räumt auch gleich mit dem Vorurteil auf, Heuwer habe sich ihre Kreation patentieren lassen.
Dazu bietet Reisner auf 150 Seiten jede Menge Infos über die Wurst der Würste, der seit Mitte August gar ein eigenes Museum in Berlin-Mitte gewidmet ist. In dem Buch beleuchtet der Autor nicht nur die verschiedenen Geschichten, wie die Currywurst entstanden ist. Mit einem Augenzwinkern berichtet der Verfasser unter anderem, warum so viele Prominente – darunter jede Menge namhafter Profiköche – sich öffentlich zur Currywurst bekennen. Er beantwortet die Frage, wie die optimale Currywurst beschaffen sein muss. Weitere Themen:
Wie gesund – oder ungesund – ist eine Currywurst tatsächlich?
Warum es Konkurrenten wie Döner, Hamburger und Pizza nicht schaffen, der Currywurst den Rang abzulaufen.
Imbiss, Kantine, Restaurant – wo die Currywurst am besten schmeckt.
Currywurst und Kultur – kein Widerspruch.
Dazu gibt es zahlreiche Fotos, Kästen und Tabellen, unter anderem mit Informationen zu Wurstproduktion und Imbissjargon, Interviews und einem Test von Fertigprodukten.

 

 

BoleroMen - Das Schweizer Männermagazin, Herbst 2009

Pikant

Zugegeben, die Currywurst liegt den Freunden aus Deutschland mehr als uns. Dennoch, in jede Bibliothek, die bereits Auskunft über die Kulturgüter Cervelats und St.-Galler-Schübli gibt, gehört dieses Standardwerk, das der Wirtschaftsjournalist Marc Reisner vernünftig portioniert zubereitet hat.

 

 

"Soziologe" auf Twitter, 1.9.2009

Eine liebe-und wertvolle Auseinandersetzung mit dem Thema.Besonders das Kapitel "Soziologisches".

 

 

Currywurst – Das Buch

Besprechung auf Pommeswelt.de

 
Als ich das Currywurst-Buch zum ersten Mal in den Händen hielt und auch beim Lesen der ersten Zeilen – ich fühlte mich arg in die Vergangenheit zurück versetzt. Denn auch ich habe diesen Satz oft gehört, von dem der Autor Marc Reisner erzählt:
»Ein ganzes Buch über Currywurst?« Diese Frage haben mir Freunde und Bekannte immer wieder gestellt, wenn ich ihnen von diesem Projekt erzählt habe.”
Wobei er in meinem Fall lautete: Ein ganzes Buch über Pommes? Allerdings ist das Pommesbuch nie erschienen – macht nix – denn in 2002 hab ich dann aus dem Buchmanuskript die Pommeswelt gemacht und wer weiß, vielleicht kommt ja auch noch mal ein Buch. So weit dieser kleine Exkurs – aber hier und heute geht es ja jetzt um das Buch zur Currywurst.
Man könnte meinen, Autor Marc Reisner hätte mein Pommes-Manuskript gelesen, denn er nähert sich der Currywurst genau so wie ich es gemacht hatte und auch in seinem Fall Currywurst gemacht hätte. Nämlich einfach von allen Seiten. Wer dieses Buch gelesen hat, wird nie wieder fragen – ein ganzes Buch über Currywurst? Der Untertitel lautet: Alles, was man wissen muss. Und ich kann bestätigen, sehr viel mehr muss man wirklich nicht wissen über Currywurst. Ich bezweifele zudem, dass es noch sehr viel mehr zu wissen gibt. Denn Marc Reisner hat die Currywurst wirklich aus sämtlichen denkbaren Blickwinkeln betrachtet.
Er erzählt über Geschichte und Herkunft, stellt Prominente vor, die sich als Currywurstfans outen, zeigt, dass Currywurst und Kultur durchaus Begriffe sind, die zusammen gehören und dass auch Sterneköche mit Currywurst was anfangen können. Woran erkenn ich die beste aller Currywürste und wie macht man denn nun die richtige Soße? Und dann natürlich: Rezepte, Rezepte, Rezepte. Und das ist nur ein Ausschnitt. Nicht erwähnt hab ich, dass auch die Begleiter der Currywurst – yeah – auch die Pommes, zu Ehren kommen, dass es auch Literarisches in Sachen Currywurst zu entdecken gibt und dass es – das war für mich eine der größten Überraschungen – wesentlich mehr Lieder über die Currywurst gibt, als den allseits bekannten Song von Grönemeyer.
Das Einzige, wirklich das Einzige was ich als olle Onlinerin vermisst habe – ist ein Kapitel: Die Currywurst im Internet. Nun könnte man argumentieren, Links veralten zu schnell, eignen sich nicht für ein Printobjekt. Aber das kann man lösen. Mit einem Beileger zum Beispiel oder mit einer regelmäßigen Aktualisierung des Manuskriptes, was bei einem BOD Buch ja auch kein Problem sein sollte. Aber ok, ich geb’s ja zu – ich habs vermutlich nur deshalb vermisst, weil ich spätestens im Kapitel “Pommes Frites – besser als ihr Ruf” vergeblich nach einem Hinweis auf die altehrwürdige Pommeswelt – online seit 2002 und deshalb druckfähig – gesucht habe.
Das Currywurstbuch ist ein informatives, interessantes Buch, ansprechend und unterhaltsam geschrieben. Das Buch ist der Geschenktipp für Currywurstfans und wäre ich ein Imbissbetreiber, würde ich es in meinem Imbiss verkaufen. So im Package – Currywurst für Leseratten – heute eine Riesencurrywurst mit Buch, nur 22,50 oder so… Zumindest sollte in jedem Imbiss ein Exemplar zur Erhellung und Erheiterung der Kunden und Gäste rumliegen. Man kann drin lesen, während man auf seine Currywurst mit Pommes wartet. Dann weiß man hinterher wenigstens, was man da isst. Und kann im Anschluss an die Lektüre gleich feststellen, dass Marc Reisner Recht hat, wenn er schreibt:
Dieses Buch ersetzt das eigene Erleben nicht.
In diesem Sinne – guten Appetit.
Ach ja – fast vergessen – es gibt natürlich auch eine Website zum Buch. Mein Exemplar wird übrigens irgendwann hier in der Pommeswelt verlost werden.

Und hier der Link: Pommeswelt.de

Kultiges Essen ohne Klassenschranken

Besprechung in allgemeine fleischer zeitung, 24.2.2010

 
Es füllt ein Buch von 150 Seiten, was Marc Reisner über die Currywurst zu berichten weiß. Seine Recherche schließt etliche Testessen des Kulturgutes aus der gerüschten Pappschale ein. So erteilt der Autor fundiert AUskunft über Historie, ideale Beschaffenheit, Gesundheitswert und Bezugsquellen. Rezepte und unterhaltsame Geschichten gibt es nebst Erklärungen zum Imbissjargon inklusive.

Kurzbesprechung in TVstar

11.9.2010

Heiter-Informatives rund um den Wurstkult mit der ultwurst: Was dem Schweizer der Cervelat ist dem Grossen Kanton die Currywurst. Legenden ranken sich um Geschichten und die "wahre Ware".

Rezension in BoD Aktuell, Herbst 2010:
BoD Aktuell, Ausgabe Herbst 2010